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Paulus – Geburtshelfer einer Weltreligion
Vortrag von Dirk-Thomas Schermutzki und Tobias Schermutzki

Über den Beitrag
Der Apostel Paulus gehört zu den prägendsten Gestalten des frühen Christentums. Als Jude und zugleich römischer Bürger wuchs er in einer Welt auf, in der jüdische Tradition und römische Kultur aufeinandertrafen. Anfangs trat er als eifriger Gegner der jungen christlichen Bewegung auf, doch eine tiefgreifende Erfahrung veränderte sein Leben grundlegend. Paulus wurde zu einem unermüdlichen Reisenden, der durch viele Städte des Römischen Reiches zog, Gemeinden gründete und den Glauben an Christus verkündete. Durch das Öffnen des Christentums für Nichtjuden und das Lösen von bestimmten jüdischen Vorschriften ebnete er entscheidend den Weg zur Entstehung einer Weltreligion. In diesem Sinne kann Paulus als Reformator des Urchristentums verstanden werden. Paulus verstand es, Brücken zu bauen – zwischen Juden und Nichtjuden, zwischen verschiedenen Kulturen und Denkweisen. Sein Leben war geprägt von Mut, Konflikten und großer Leidenschaft für seine Botschaft. Der Vortrag zeichnet wichtige Stationen seines Lebens nach und zeigt, warum Paulus bis heute eine zentrale Figur der christlichen Geschichte ist. Der Beamervortrag schildert das Thema anschaulich, unterhaltsam und mit Blick auf die historische Welt des ersten Jahrhunderts.
Ein Beitrag von Dirk-Thomas Schermutzki und Tobias Schermutzki
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